Faßmann bringt das Fass zum Überlaufen

Bildungsminister Heinz Faßmann will ab Herbst wieder für einen durchgehenden Schulbetrieb sorgen. Ein 4-Punkte-Plan soll einen reibungslosen Unterricht ermöglichen:

  1. Frühwarnsystem für Schulen und elementarpädagogischen Einrichtungen
  2. PCR- und Antigentests an allen Schulen
  3. Luftfilter
  4. Impfbusse fahren Schulen an.

Hier wird Druck direkt vor dem Schultor aufgebaut. Kein Schüler soll sich vor der Impfung drücken können oder die Möglichkeit für eine „Ausrede“ haben. Die unverblümte, aber rechtswidrige Aufforderung des Bildungsministers an Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen, ist bereits ein Skandal! Das Fass zum Überlaufen bringt jedoch die Antwort auf die Journalisten-Frage, ob nicht-geimpfte Kinder dadurch Opfer von Mobbing werden könnten: „Wenn es zu Hänseleien kommt, dann ist das vielleicht zu akzeptieren, am besten ist es, wenn alle, die eine Impfung erfahren können, sich auch impfen lassen.“

Die Mehrheit der Bürger dieses Landes hat unkritisch akzeptiert, dass es völlig unzureichend getestete Impfstoffe mit Notfallzulassungen gibt. Man hat zur Kenntnis genommen und stillschweigend akzeptiert, dass die Regierung und alle nachgeordneten Behörden und staatsnahen Institutionen einen enormen Druck aufbauen, der es vielen Berufsgruppen unmöglich macht, sich der Impfung zu entziehen. Es ist ohne politischen Widerstand möglich geworden, dass bislang demokratische Länder in der EU Apartheidsregime eingeführt haben, bei denen gilt: „Zutritt nur für Geimpfte“. Die Rechtsstaatlichkeit wird bereits mit Füßen getreten – und jetzt auch noch die Kinder dieses Landes!

Der Impfung unterzieht sich ein erwachsener Mensch formal juristisch „freiwillig“. Erwachsene Menschen können wenigstens theoretisch immer noch Ja oder Nein sagen. Doch bei den Kindern ist das Prinzip der Eigen-Verantwortung bis zur Erreichung der Volljährigkeit eingeschränkt. Umso größer die Verantwortung der Erwachsenen, insbesondere der Eltern und der Lehrer. Umso größer die Verantwortungslosigkeit, auf Kinder einen noch stärkeren psychischen Druck aufzubauen als auf Erwachsene. Hier wurde die letzte Grenze des Rechtsstaates überschritten! Der Rest ist Psychoterror, dem die Kinder laut unverblümter Drohungen des so genannten Bildungsministers ab Herbst ausgesetzt sein werden.

Ausweg aus der Sackgasse: Die einzige radikale Alternative zum Psychoterror an der Schule ist die Abmeldung der Kinder von der Schule! Dieser Schritt ist einfach und unbürokratisch, es gibt in Österreich nämlich keine Schul- sondern eine Unterrichtspflicht. Idealer Weise sollte ein Elternteil durchgehend zu Hause sein um das Kind oder die Kinder zu betreuen. Doch die Art des Unterrichts ist völlig frei. Es gibt keinen strengen Lehrplan, den man zu Hause abarbeiten müsste. Am Ende des Schuljahres steht lediglich eine amtliche Prüfung.

Wichtig: Die Abmeldung kann nur einmal jährlich vor Schulbeginn erfolgen. Bislang waren etwa 2.000 Schüler und Schülerinnen jährlich abgemeldet. Für das kommende Schuljahr 2021/22 sind bereits 6.000 Abmeldungen vorgemerkt. DieBasis empfiehlt eine Abmeldung vorzunehmen, auch wenn sich die Eltern nicht 100-prozentig sicher sind, ob sie diese Herausforderung bewältigen werden. Es ist nämlich jederzeit möglich, die Kinder wieder in die Schule zu schicken! Nur umgekehrt kann man die Kinder während eines Schuljahres nicht von der Schule nehmen.

Vorsicht: Die logische und naheliegende Idee, dass sich mehrere Familien zusammentun, um

eine Lerngruppe als Verein zu gründen, wird von der Schulbehörde geahndet. Dies wird nämlich umgehend als „Privatschule“ gewertet – und das Privatschulgesetz ist extrem bürokratisch – wie sollte es anders sein in Österreich? Folglich gilt der Grundsatz: Schulalternative statt Alternativschule. Nur Heimunterricht (Home-Schooling) ist einfach und unbürokratisch realisierbar, die Gründung von Alternativschulen (oder Lern-Gruppen, die in den „Verdacht“ kommen könnten, Alternativschule zu sein) ist mit unzähligen Auflagen und entsprechend hohen Kosten verbunden. Nicht verboten ist weiterhin, dass sich abgemeldete Schüler treffen um miteinander zu spielen. Es ist auch (noch) nicht verboten, bei intelligenten Spielen ganz nebenbei etwas zu lernen. Weiters könnten Eltern von Heimschülern Schachvereine, Musikvereine, Sportvereine, Naturschutzgruppen und vieles mehr gründen und damit auch bei öffentlichen Stellen Anträge für Vereinsförderungen stellen.