Hubert Thurnhofer

Der Kosmopolit

hubert_thurnhofer

Hubert Thurnhofer
geboren am 11. März 1963 in Mürzzuschlag

Abschlüsse: BRG Mz 1981, UNI Wien 1987 als Mag. Phil. (“echter” Philosoph)
Weitere Ausbildungen bis heute nach dem Prinzip learning by doing.

Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch
Wiener mit Migrationshintergrund, Österreicher, Europäer, Kosmopolit.

 

Ich kann alles und nichts, anders gesagt: nix perfekt aber alles ein bisschen, Schreiben ein bisschen besser als der Durchschnitt. Als Wirtschafts-Journalist habe ich über X verschiedene Themen geschrieben, seit 1987 ein paar tausend Artikelchen. Diese ordne ich ein in meine Tätigkeiten als Schreiberling – Handwerk mit kurzem Ablaufdatum. Alle ernsthaften, philosophischen Artikel – Kommentare, Buchbesprechungen, Essays – seit 2004, finden sich auf www.thurnhofer.cc (ein Teilbereich davon ist ethos.at) und www.kunstsammler.at. Manche davon wurden auch in Printmedien publiziert (u.a. Wiener Zeitung, ae3co)

Berufs- und Lebenserfahrung als Deutschlektor an der Moskauer Linguistik Universität (1989-1994), Chefredakteur der Nachrichtenagentur pressetext.com (1999-2002), Unternehmer seit 1994 als Galerist, Kommunikationsberater und Seminarleiter mit Bereitschaft zur Selbstausbeutung (80-Stunden-Woche). Aktivist und Autor.

Bücher:

  • Musil als Philosoph (1987)
  • Ganz Mürzzuschlag (1988)
  • Glaube Hoffnung Management. Entscheidungsfindung in Unternehmen (2008)
  • Das Testament des Damien First. Kunstkrimi (2011)
  • Die Kunstmarkt-Formel (2014)
  • Moral 4.0 (2017)
  • Die Baustelle Parlament. Warum die österreichische Verfassung für das 21. Jahrhundert nicht geeignet ist (2019)

Die “Baustelle” ist das einzige Buch zum 100-Jahr-Jubiläum der Ö. Verfassung, das erste kritische Buch über die Ö. Verfassung seit 100 Jahren. Außerdem findet sich darin der Satz: “Ich betrachte dieses Buch als Bewerbungsschreiben für das Amt des Bundespräsidenten.” Dazu stehe ich bis heute und hoffe, dass es in der Basis noch viele Bewerber geben wird. Im Übrigen bin ich der Überzeugung, dass nicht nur “der Präsident/die Präsidentin”, sondern die Präsidentschafts-Kanzlei (derzeit 80 MitarbeiterInnen!) das einzige politische Amt im Lande ist, über das die Zivil-Gesellschaft bis 2022 durch eine WAHL substanziellen Einfluss auf das System gewinnen kann.

Analyse des Zustandes unserer Gesellschaft in drei Sätzen:

  1.  Jeder Mensch hat das Recht recht zu haben.
  2. Nicht jeder Mensch hat die Chance Recht zu bekommen.
  3. Es gibt kein Recht auf Gerechtigkeit.

Meine Einschätzung Europas im Jahr 2015:
Wir befinden uns in einem Zustand wie die Sowjetunion 1985.

Meine Einschätzung Europas im Jahr 2020:
Wir befinden uns in einem Zustand wie die Sowjetunion im Jahr 1980.

Ich hoffe, dass ich 2025 keine Einschätzungen mehr abgeben muss, sondern an der Neugestaltung Europas mitarbeiten kann.

“Seit ich fähig bin, kritisch zu denken, bin ich von der Idee der Freiheit gefesselt.”

 
 
 
vergrößern/verkleinern
Kontrast