Tipps und Tricks im Umgang mit Angst!

Angst? Nein Danke!         

Angst ist der größte Feind der Liebe (des Lebens). Man fühlt sich dann, als klammere sich ein Ertrinkender an einen. Man möchte ihn retten, weiß aber, dass er in seiner panischen Angst den Retter mit ins Verderben reißt.  Anaïs Nin

Wege aus derAngst, Möglichkeiten des bewussten Umgangs und damit der Auflösung derselben (Auswahl)
Angst entsteht im Kopf, in unseren Gedanken und sie verselbstständigt sich dann auf der Ebene unserer Gefühle. So besteht eine Möglichkeit der Auflösung im Bewusstmachen, im Anerkennen, dass man vor etwas Angst hat. Angst ist auch keine Schwäche, deren man sich schämen muss, sie ist „nur“ ein Gefühl. Diese sind wertvoll und Teil unseres gesamten Seins, Teil unserer Wahrnehmung, auch wenn sie nicht immer kuschelig sind. Wenn noch keine Traumatisierung und damit Verdrängung stattgefunden hat, kann alleine dieses Anerkennen und bewusst machen schon eine spürbare Linderung bis hin zur Auflösung bringen.

Eine umfassende und weitreichende Information aus verschiedenen Quellen kann somit vorbeugend für alle Ängste sein, einseitige Propaganda führt (gewollt) jedoch unbewusst zu einer Verstärkung und Verselbstständigung dieser Thematik.
Entspannung, Meditation erleichtert uns den Zugang zu unserem Unterbewusstsein und damit zu tiefsitzenden Gefühlen. Wenn jemand diese Möglichkeit versuchen möchte, ihr findet auf meiner Homepage (kommt in Bälde) dazu eine geführte Meditation.
Unser Unterbewusstsein kann zwischen einer Visualisierung und der „Realität der 3. Dimension“ nicht unterscheiden.

Hier eine kurze Visualisierungsübung zur Auflösung von Ängsten. Du kannst diese auch verstärken, indem du dir erlaubst, eine konkrete Angst auf ein Blatt Papier zu schreiben und dieses dann einem Feuer zur Transformation übergibst.
Sorge dafür, dass du in den nächsten Minuten nicht gestört wirst, (Handy ausschalten,Klingel…) und bring dich in einen entspannten Zustand (Musik, Atem …). Dann stell dir vor, wie in der Mitte des Raumes eine Feuerschale entsteht. Sieh, wie die Flammen lodern und eine angenehme Wärme verbreiten. Dann denk an das Thema, die Angst,an das, was du verändern willst. Lass es in dir hochsteigen, spür hin, an welcher Körperstelle es wirkt und gib es in das Feuer. (wenn du magst, bitte Erzengel Uriel um Unterstützung, er ist der Engel der Transformation). Nutze wieder deine Vorstellungskraft, deine Hände oder was du willst und schaufle alles in die Flammen,bis es leichter wird und sich gänzlich auflöst. Nimm die transformierte Energie in Form von Wärme, einem farbigen Licht oder einem Gefühl der Freude oder Befreiung in deinen Körper, bis du dich wohl fühlst. Bedanke dich und beende das Ritual auf deine Weise.

Es kann sein, dass du dieses öfter wiederholen musst, je nachdem wie tief die Angst sitzt, wie lange sie dich schon begleitet oder wie geübt du in Visualisation bist.

Hypnose (und Selbsthypnose) sind weitere Möglichkeiten, sich aktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen, bitte sucht nach einem ausgebildeten Therapeuten, der diesen Weg mit euch gehen will.

Eine Herangehensweise besteht darin, sich der Angst zu stellen, ihr sozusagen tief ins Auge zu sehen. Dazu braucht es Eigenverantwortung, etwas Mut und vielleicht die Begleitung eines vertrauten Menschen. (Buddhistische Methode zur Lösung von ungeliebten Aspekten)

Beginne damit, dich in einen Zustand der Kraft und Energie zu bringen, atme kräftig und bewusst, mit jedem Atemzug tankst du dich mehr und mehr auf. Leg dir eine flotte Musik auf und bring deinen Köper auf Touren, tanze, beweg dich und spüre die Kraft in dir. Schüttle dich intensiv!
Dann komm zur Ruhe und rufe die Angst, wenn du möchtest, stelle sie dir als Wesen, als Person vor und sieh, wie sie vor dir erscheint. Lass sie groß werden aber sei dir immer bewusst, sie kann dir nichts anhaben, vielleicht schmerzt es, vielleicht brennt es, bleib “stehen” und sieh ihr in die Augen.
Frag sie: Was brauchst du, womit möchtest du genährt sein, womit möchtest du erfüllt sein? Stell ihr diese Energien zur Verfügung, nähre sie mit Liebe, Vergebung und Anerkennung, bis sie satt ist.

Es kann sein, dass sie dann einfach geht, es kann sein, dass du sie zu deinem Verbündeten machst. Auf jeden Fall hat sie ihren Schrecken, ihre Größe und damit Macht über dich verloren. Dann lass alles los und genieße den weiten Raum des Bewusstseins und komm befreit, klar und gestärkt in deinen Alltag zurück.